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Historische Entwicklung von Wertpapieren
2. Italienische Vorreiter der Aktiengesellschaften: "Loca Montium"
Die erste Institution, die weg vom individuell Vereinbarten hin zu standardisierten Verträge
ging, war die schon 1345 von Genueser Staatsgläubigern gegründete „ Loca Montium“, aus der
im Jahr 1407 die St. Georgs Bank entstand. Diese gab zur Finanzierung der Staatsschulden Obligationen
mit 7 % Verzinsung aus und machte bereits im Jahr 1419 die Gläubiger zu Anteilseignern der Bank. Diese
Anteile wurden gehandelt, der Wert richtete sich nach der allgemeinen Wirtschaftslage und der
wirtschaftlichen Lage des Schuldners im besonderen.
Auch wenn ein wesentlicher Bestandteil der Aktiengesellschaften – nämlich die Übernahme eines
unternehmerischen Risikos - fehlten, da Steuereinnahmen als Grundlage für die Rückzahlung der
Papiere dienten, so besaßen die Papiere jedoch bereits die Merkmale späterer Aktiengesellschaften:
Ein festes Kapital sowie eine Kapitalaufteilung in gleichlautende Anteile bei wechselnden Dividenden.
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1. Individuell vereinbarte Kredite
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3. Erste echte Aktiengesellschaften: politisches Machtstreben als Auslöser
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