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| 2. Was macht die Faszination aus | | | | | | |
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Was macht die Faszination historischer Wertpapiere aus?
Wohl jeder von uns hat schon einmal einen Brief versendet und dafür eine dieser hübschen
Briefmarken aufgeklebt. Ebenso hat jeder von uns schon Münzen und Geldscheine in der Hand
gehabt, um damit zu bezahlen. Der tägliche Gebrauch dieser Gegenstände hat so manchen zum
Sammler werden lassen. Doch sind hier vor allem Personen (bei Münzen) oder Ereignisse
(wie die Mondlandung bei Briefmarken) abgebildet.
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Wunderschön gestaltete Aktie der Rheinisch – Westfälischen Boden Credit- Bank AG über
500 RM aus dem Jahr 1928
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Bei historischen Wertpapieren ist das anders, hier hält man geschichtsträchtige Dokumente
in den Händen, die von der langen Entwicklung eines oftmals bekannten Unternehmens berichten.
Man macht mit diesen Papieren eine Zeitreise in die Vergangenheit unserer wirtschaftlichen und
auch technischen Entwicklung. Was man sonst aus Geschichtsbüchern kennt, wird beim Betrachten
eines historischen Wertpapiers lebendig. Die Phantasie versetzt den Betrachter in vergangene Epochen,
so z.B. wenn man amerikanische Eisenbahntitel in den Händen hält und sich bildlich vorstellt, wie die
Pioniere des Wilden Westens Eisenbahnlinien durch die Prärie trieben, vorbei an Büffelherden, begleitet
von Indianergeheul.
Oder man stellt sich vor, wie Alva Edinson, der begnadete Erfinder, in seiner Werkstatt sitzt
und die Glühbirne entwickelt.
Rockefeller ist auch heute noch Synonym für immensen Reichtum, die Aktien
seiner Standard Oil Company
versetzen den Sammler in die Zeit der pumpenden Ölfördertürme zurück.
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Was der Sammler denkt, wenn er eine Playboy – Aktie mit der Abbildung eines der bekannten
Bunnies oder gar eine Beate Uhse Aktie betrachtet, wollen wir jetzt einmal dahingestellt lassen.
Auf jeden Fall ist mit jedem Wertpapier eine Geschichte verbunden, mal eine lange, aufwendige, mal
eine ganz kurze – schließlich gibt es Gesellschaften, die manchmal nur wenige Jahre oder Monate
überlebt haben. Man wird erstaunt sein, wenn man über das Sammeln erfährt, mit welchen oftmals kuriosen
Geschäftszwecken in der Vergangenheit Geld verdient werden sollte – ob es eine „Perpetuum mobile“
Gesellschaft war oder eine Gesellschaft zur Verwertung von Woll- und Tierhaaren ( WOTIRAG ).
Jakob Schmitz hat es in seinem Buch „Historische Wertpapiere“, erschienen im ECON Verlag,
so beschrieben:
„Wie kaum ein anderes Sammelobjekt – mehr noch als Münzen und Briefmarken, mit denen sie
gerne verglichen werden – bringen die alten Papiere mit der großen Vergangenheit
die vielfältigen Saiten der menschlichen Natur zum Erklingen.“
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Der berühmte Playboy Bunny als Ausschnitt einer Playboy Aktie. Die Nachfrage nach den Papieren
war so hoch, dass die Gesellschaft zum Schluss nur noch Aktien ohne den nackten Bunny ausgab.
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Darüber hinaus sind historische Wertpapiere nicht beliebig vermehrbar, ihre Knappheit ist
vorprogrammiert! Viele alte Wertpapiere sind bereits vernichtet worden, neue Wertpapiere
werden nur noch in seltenen Fällen ausgegeben, meist haben die aktuellen Wertpapierbesitzer
keinen Anspruch mehr auf die Urkunde!
Lassen Sie sich von mir entführen in das Sammelgebiet von historischen Wertpapieren,
lassen Sie die Schönheit und die Faszination der Papiere auf sich wirken.
Im Folgenden erhalten Sie Tipps und Hinweise zum Sammeln – von einem ersten
Einstieg bis hin zum fortgeschrittenen Sammeln.
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Sex sell´s – was findige Promis als PR – Masche nutzen, machen sich ganze Firmen zu nutze.
Mit der Beate Uhse AG, Flensburg wagte kurz vor der Jahrtausendwende ein Unternehmen der Erotikbranche
den Schritt an die Börsen. Gültige Aktie aus dem Jahr 1999. Pfiffig - Sicherheitsdruck, der Spaß macht:
Mit zwei weiteren Nackedeis, wenn man die Aktie unter UV- Licht hält.
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